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Chronik

TSV Owschlag seit 1920

Der Turn- und Sportverein Owschlag wurde 1920 gegründet und hat heute rund 1.200 Mitglieder aus dem Ort sowie der näheren und weiteren Umgebung. Als Breitensportverein bietet der TSV Owschlag seinen Leistungs- und Freizeitsportlern eine umfangreiche Palette an Aktivitäten (siehe Sparten).

Trotz des reichen Angebotes an Sportarten ist der Handballsport schon seit der Gründung die am häufigsten frequentierte Sparte des Vereins. Die TSV Handballer erlangen mit ihren Leistungen einen Bekanntheitsgrad über die Landesgrenzen hinweg.

1920
wird noch vorwiegend Schlagball gespielt. Aus den Unterlagen des DHB ist ersichtlich, dass im gleichen Jahr auch Handball gespielt wird. Nach dem Krieg erhält der TSV am 20. Oktober 1946 die Genehmigungsverfügung, wieder als
Verein tätig zu werden.

1946
besitzt die Handballabteilung einen gebrauchten Handball. Er wird wie ein Augapfel gehütet. Ein Jahr später werden die ersten Freundschaftsspiele gegen Alt Duvenstedt, Kropp, Brekendorf, Tetenhusen, Gettorf und Groß Wittensee ausgetragen.

1948
bekommt der Verein zwei Bezugsscheine für Sportschuhe: vier Paar Turnschuhe für Frauen und zwei Paar für Kinder.

1949
nimmt der Verein erstmals am Punktspielbetrieb mit jeweils einer Männer-, Frauen-, Schüler A- und B-Mannschaft teil.

1950
wechselt der TSV OWSCHLAG vom Spielkreis Eckernförde zum Spielkreis Rendsburg.

1954
Die 1. Männer-Mannschaft wird mit sofortiger Wirkung wegen Unlust vom Spielbetrieb der 1. Kreisklasse zurückgezogen.

1957
geht es wieder aufwärts, und es können wieder mehrere Mannschaften zum Spielbetrieb gemeldet werden.

1963
wird die 1. Männermannschaft Kreismeister und steigt in die Bezirksliga auf.

1964
gibt es vier Mannschaften im Feldhandball. Hallenhandball wird vorerst nur in Rendsburg gespielt.

1968
gelingt der 1. Männermannschaft der Aufstieg in die Feldhandball-Landesliga. Ein Jahr später steigen sie unter Trainer Bernd RAPECKI in die Feldhandball-Regionalliga auf und bringen damit Zulauf im Jugendbereich.

1969
Eine Sporthalle wird gebaut. Die Zeit des Feldhandballs geht seinem Ende zu. Hallenhandball wird immer attraktiver.

1974
Die Männer steigen erstmals in die Hallenhandball Oberliga auf – 1978 Abstieg und 1979 Wiederaufstieg.

1983
Das Owschlager Handballturnier NORD-OSTSEE-CUP wird unter Leitung von Karl-Heinz SEEMANN ins Leben gerufen. An die 100 Mannschaften aus ganz Deutschland spielen in sieben Leistungsklassen für Männer und Frauen auf zwölf Feldern.- Erstmals 2004 können die Wettkampfspiele wegen Dauerregens nicht stattfinden und die Pokale werden per Siebenmeterwerfen in der Sporthalle erkämpft. Der letzte NOC findet im Jahre 2009 statt. Hohe Auflagen im Sicherheitsbereich – verbunden mit steigenden Kosten -, weniger teilnehmenden Mannschaften und fehlenden ehrenamtlichen Helfern führen zur Einstellung des jährlichen Handballturniers nach 27 Jahren in Folge.

1986
Erstmalig fährt die Handballjugend des TSV Owschlag zwischen Weihnachten und Neujahr nach Thisted/ Dänemark und nimmt an den Spielen des hochklassigen, internationalen Hallen-Handball-Turniers teil. 2004 nehmen sechs, 2005 acht Jugendmannschaften des TSV Owschlag an der Turnierfahrt in den Norden Dänemarks teil.

1988
wird zum Jahr der Meister. Großen Anteil an den Erfolgen hat Trainer Jürgen (SIDI) GUBER:
– die Männer sind Landesmeister (der RL-Aufstieg wird um einen Punkt verpasst)
– die 2. und 4. Männer– und die 1. Frauenmannschaft sind Kreismeister
– die Minis werden Kreismeister
– die mE und mD sind Bezirksmeister
– die mC ist Vizemeister
– die mB Kreismeister.

1991
erlebt der TSV OWSCHLAG einen Handballboom durch den Bau einer zweiten Sporthalle mit Tribüne. Das Einweihungsspiel gegen die damalige Russische Nationalmannschaft wird als herausragendes Ereignis im TSV-Handball gefeiert. Es ist das letzte Spiel der Russen unter diesem Namen, danach spielen sie in neuer Zusammensetzung unter dem Namen GUS. Einer der teilnehmenden Spieler war Talant Dujshebaev der heutige Trainer von BM Ciudad Real.

1994
Die TSV-Schiedsrichter Jörg MICHALZIK und Sönke RUPP werden in die Handballregionalliga berufen und gehören seit 1997 dem DHB Kader an. – 2004 trennt sich das Gespann.

1996
Der weibliche Bereich erwacht langsam aber kontinuierlich aus seinem „Dornröschenschlaf“. Die wC wird zum 6. Mal in Folge Kreis- und Bezirksmeister.

1998
Die 1. Männer-Mannschaft steigt nach zwanzigjähriger Oberliga-Zugehörigkeit in die Bezirksliga ab und spielt 2005-06 in der Bezirksklasse.
Doppelschlag für den weiblichen Bereich: Erstmals in der Vereinsgeschichte holen wB (Jahrgang 81/82) und wA (79/80) eine Landesmeisterschaft für den weiblichen Bereich nach Owschlag. Die wA steigt in die Regionalliga auf. Die wB wurde vorher zum 6. Mal in Folge Bezirksmeister.

2000-01
Die wA (81/82) wird nach einem zweiten Platz in ihrer ersten Saison bereits in der zweiten Saison Meister in der Regionalliga Staffel Nord. Die jüngeren weiblichen Mannschaften sahnen weiterhin unzählige Kreis- und Bezirksmeisterschaften ab und dominieren die Region.
Die 1. Frauen-Mannschaft – kontinuierlich von Trainer Jens MEVES seit der Jugend aufgebaut – gewinnt die Aufstiegsrunde und steigt in die Oberliga auf. (Spielerinnen: Frahm, Leopold – M. Storm, A. Bock, G. Schlott, G. Brieseneck, M. + H. Zastrow, J. Waskow, C. Eckert, K. Sasse, A. Thode, P. Neu, I. Haas, S. Dahl, S. Sturm, J. Uhlmann, S.-L. Maik, S. v.Dewitz, N. Petersen, S. Hagge, S. Thomas)

2001-02
Die Weibliche B-Jugend (85/86) wird Landesmeister und Nordostdeutscher Vizemeister. (Spielerinnen: Die Weibliche A nimmt am DHB Turnier zur Deutschen Meisterschaft teil und scheitert im Halbfinale an Rostock.

2002-03
Die Weibliche B-Jugend spielt in der Oberliga und hat in den Vorjahren mehrfach an den Endspielen um die Landesmeisterschaft teilgenommen (4. in 2005).
Die Weibliche C-Jugend (88/89) wird Landesmeister.
Die wA-Jugendlichen erreichen die Halbfinalspiele zur Deutschen Meisterschaft und scheitern an Frankfurt/Oder.

2003-04
Traumjahr für Owschlager Mädchen. Weibliche A (85/86) wird Meister in der Regionalliga Staffel Nord. Im Halbfinale der Nordostdeutschen Meisterschaft unterliegt Owschlag gegen Frankfurt/Oder.
Weibliche B (87/88) wird souverän Landesmeister und Nordostdeutscher Vizemeister. Nur ein Tor fehlt zur Nordostdeutschen Meisterschaft.

2005-06
nimmt der TSV OWSCHLAG mit fünf Senioren-, zehn Jugend- und drei Kindermannschaften am Spielbetrieb teil:
Regionalliga    wA
Oberliga         1. Fr, wB, wC
Bezirksliga     mA, mB
Bezirksklasse 1. Mä
Kreisliga         2. Fr, 2. Mä, mC, wD, mD, wE, mE 1 + mE 2, Minis, MiniMinis, Mikros
Kreisklasse     3. Mä
Die 1. Frauen werden Landesmeister und steigen in die Regionalliga Nord auf. (Spielerinnen: C. Frahm, A. Seubert – Ch. Otruba, A. Bock, J. Waskow, S. Gosch, I. Haas, I.-L. Elwardt, H. Zastrow, S. Dahl, G. Stolley, K. Schulz, L. Linke, M. Krakuhn, L. Fischer | Trainer St. Kuhlmann)

2009
Der letzte NOC findet statt. Hohe Auflagen im Sicherheitsbereich – verbunden mit steigenden Kosten -, weniger teilnehmenden Mannschaften und fehlenden ehrenamtlichen Helfern führen zur Einstellung des jährlichen Handballturniers nach 27 Jahren in Folge.

AUSWAHLSPIELER/ INNEN im TSV OWSCHLAG

Seit 1975 werden jährlich immer wieder Jugendspieler gesichtet und in die Auswahl-Mannschaften des Kreises, des Landes, der Region Nord/Ost sowie die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) nominiert.

1980 ff
Die gebürtige Owschlagerin Iris LUX erreicht als Torhüterin die Nominierung in den Jugendnationalkader.

1992
Dem Owschlager Handballer Mannhard BECH gelingt der Sprung in die Bundesliga zum THW Kiel. Viermal trägt er das Trikot der Deutschen Nationalmannschaft.

2000
Die B-Jugendspielerin Greta STOLLEY wird in den Bundeskader berufen, spielt in zwölf Länderspielen gegen Polen, Ungarn, Slowakai und Frankreich. 2003-04 gehört Greta zum erweiterten Juniorinnenkader (ein Länderspiel gegen die Schweiz).

2002
folgen die B-Jugendlichen Lone FISCHER und Julia SCHÜRING dem Ruf des DHB.

2004
werden vier Owschlagerinnen mit der Landesauswahl von Schleswig-Holstein DEUTSCHER MEISTER: Lone FISCHER, Julia RENNER, Julia SCHÜRING, Ann-Sophie TALINSKI.

2005
Lone FISCHER ist bei der Europameisterschaft der U17 mit 30 Toren im Nationaldress dabei. Zweimal wurde sie als beste deutsche Werferin und einmal sogar als beste deutsche Spielerin ausgezeichnet. Die deutsche Mannschaft erreichte nach vielen verletzungsbedingten Ausfällen den 7. Platz. 2008-09 verlässt Lone den TSV und spielt beim Buxtehuder SV in der 1. Bundesliga.

 

WEITERHIN …

2005 Günter RUPP leitet im 20. Jahr als 1. Vorsitzender den TSV Owschlag. Ihm ist unter anderem zu verdanken, dass der TSV OWSCHLAG bisher als eigenständiger Verein am Handball-Spielbetrieb teilnehmen kann und keine HSG eingehen musste. Auf Initiative von RUPP kann im Jahr 2005 ein neuer Vereinsbus durch Werbungs- und Spendengelder angeschafft werden.

Von 1974 bis 1995 wurden die Kinder-Ferienfahrten des TSV Owschlag regelmäßig mit großem Zuspruch durchgeführt. Ab 2005 werden wieder Ferienfahrten unter Federführung von Karin Beye unternommen, u. a. in die Jugendherberge Wismar in Mecklenburg/ Vorpommern.